Presse-Erklärung
Rückschau
auf die Aktionswoche Wohnen in Trier
03.
März 2010
ZAK & WohnsinniG: Zwei
Wohnprojekte – eine Idee !
Im Keller des Restaurants Domstein versammelte sich am Donnerstag den
25. Februar ein bunter Haufen von etwa dreißig Personen. Manche Gesichter
kannten sich schon, einige waren völlig neu in der Runde – und alle hatten nur
eine Idee im Kopf: Lasst uns unsere Zukunft weder im Altenheim noch im
Reihenhaus verbringen – lasst uns alternative und generationsübergreifende
Wohnprojekte in der Stadt Trier etablieren!
Im Rahmen der „Aktionswoche Wohnen“ luden ZAK und WohnsinniG, zwei
bereits bestehenden Wohnprojektgruppen in Trier, gemeinsam zu einem
Arbeitstreffen ein. Beide Gruppen stellten sich vor, erzählten von Ihren Ideen, bisherigen Projektbesichtigungen, Schwierigkeiten
und Fortschritten bei und mit der Stadt Trier – und luden alle Anwesenden ganz herzlich
zur Mitarbeit ein. Beide Gruppen kooperieren bereits miteinander und haben
zurzeit vor allem das Konversionsgelände in Feyen im Visier. Idealerweise
möchte WohnsinniG alte Kasernengebäude umnutzen – und ZAK sich in ökologisch
moderner Bauweise und in dörflicher Struktur drum herum ansiedeln. Welche
Chance und Bereicherung wäre eine Realisierung beider Projekte doch für die
Stadt!
Bei Fragen
und Interesse stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.
Mit
herzlichem Dank und liebem Gruß – ZAK und WohnsinniG
Kontakt
ZAK: Brigitte & Jürgen Beling (Tel: 06585-829) oder Lisa Ministeri (Tel:
0651-8200029)
Kontakt:
WohnsinniG: Natalie Luckner – NatalieLuckner@gmx.net
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Kurzvorstellung der beiden Projekte:
ZAK – die
Buchstaben stehen für „Zusammen, Aktiv und Kreativ“ – besteht bereits seit mehr
als zwei Jahren. Die Gruppe, etwa ein dutzend engagierte Menschen im Alter
zwischen 50 und 75, trifft sich regelmäßig und öffentlich als Arbeitskreis der
Lokalen Agenda Trier e.V. und hat es sich zum Ziel gesetzt der drohenden Isolation
im Alter entgegenzuwirken.
WohnsinniG –
seit August 2008 aktiv – setzt sich aus insgesamt siebzehn Menschen im Alter zwischen
0 bis 55 zusammen. Ihre Vision ist ein Leben in der Gemeinschaft in den eigenen
vier Wänden. Jedem soll dabei seine individuelle, favorisierte Wohnform, ob
Klein- oder Großfamilie, WG oder Singlehaushalt, offen stehen. Zusätzlich sind
der Aufbau eines Nachbarschaftszentrums, eines Kulturcafés, eines gemeinsamen
Mittagstisch und eine Kindertagestätte mit Schwerpunkt auf Wald- und Naturpädagogik
in Planung.